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Borussia Aktuell

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Roland Westers‘ Arbeit beginnt sofort
05.10.2015 - 21:10 Uhr in Borussia I
EMSDETTEN Die Saison 2016/17 liegt noch weit entfernt, doch Roland Westers, der dann das Traineramt bei Borussia Emsdettens 1. Mannschaft übernimmt, wird schon jetzt in die Arbeit einsteigen.

Foto: Trainingsauftakt in der Saison 2009/2010. Roland Westers (r.) und die Spieler (v.l.n.r.) Pascal Göcke, Denis da Silva, Nico Niemeier und Daniel Apke. Wenige Montate zuvor hatte Westers die Borussen vor dem Abstieg aus der Westfalenliga bewahrt. Einige Wochen später starteten die Rot-Weißen mit einem 2:1-Sieg in Hövelhof in die Saison.

Das heißt nicht, dass er etwa dem jetzigen Trainergespann Thomas Dauwe und Helge Wolff dreinreden würde. Aber: "Ich werde mich in den nächsten zwei Wochen in aller Ruhe mit unserem Sportlichen Leiter Henrik Helmer zusammensetzen und einen zeitlichen Rahmen für die Gespräche mit den Spielern abstecken. Es ist in den letzten Jahren Sitte geworden, dass diese Gespräche ab Oktober, November beginnen, um zu sehen wohin die Reise geht. Es ist zwar sowohl für die Spieler als auch für den Verein nicht gerade einfach, so früh die Weichen zu stellen. Aber es gibt ja auch schon frühe Anfragen von anderen Verein. Und da muss man aufpassen, dass ein Spieler nicht schon weg ist, ehe man mit ihm gesprochen hat."

Westers will nicht nur mit den aktuellen Akteuren der 1. Mannschaft sondern auch mit den A-Jugendlichen sprechen: "Wir müssen versuchen, dass die Jungs erst einmal ein, zwei Jahre weiter für Borussia spielen. Wenn sie sich dann für höhere Aufgaben empfehlen, muss man darüber reden."
Nicht unerwartet

Dass Roland Westers auf den Trainerstuhl bei Borussia zurückkehrt, hatten viele erwartet. Und er war auch erster Ansprechpartner für Frank Peters: "Roland ist ein Trainer, der unseren Weg mitgeht, der zudem den Verein inklusive seiner Jugendteams ganz genau kennt", sagt der 1. Vorsitzende.

"Es wird sicher Leute geben, die sagen, der ist doch die ganze Zeit am Teekotten rumgerannt, weil er scharf auf den Job war. Aber ich war auch während meiner Zeit bei Preußen Borghorst in meiner freien Zeit immer am Teekotten, habe danach für die 3. Mannschaft gespielt. Borussia ist nun einmal mein Verein", entgegnet Westers.

Der auch den Vorwurf, dass Borussia mit ihm schon einmal abgestiegen ist, einordnet: "Wer mit das vorwirft, hat recht. Wir hatten damals eine sehr ungünstige Konstellation. Auf der einen Seite einen unerfahrenen Trainer, der auch Fehler gemacht hat. Dazu ein Sportlicher Leiter, von dem ich null Rückendeckung hatte. Und eine extrem charakterschwache Mannschaft. Wäre nur ein Punkt davon anders gewesen, wären wir nicht abgestiegen."
Verein stabilisiert

Zwei Punkte sind diesmal auf jeden Fall anders, der Sportliche Leiter gibt Rückendeckung, "und der Verein hat sich wieder stabilisiert. Nicht nur finanziell. Man weiß jetzt auch, auf welche Spieler man bauen kann, und wer nur da ist, um die Haare schön zu haben", erklärt Roland Westers. Und der dritte Punkt? Der Trainer? "Das müssen andere beurteilen."

Westers wird nicht müde, die Arbeit, die derzeit bei Borussia geleistet wird, zu loben. "Und das betrifft nicht nur das Engagement von Frank Peters, Henrik Helmer, Helge Wolff und Thomas Dauwe. Das sind nur die Vier, die in der Öffentlichkeit stehen. Aber da gibt es noch viele um sie herum."

Die ersten Reaktionen aus der Mannschaft sind positiv, nähren Westers' Hoffnungen, das Team beisammenhalten zu können. "Dabei hat Borussia wieder einen so guten Namen, dass wir spielertechnische sicher einiges von außen holen könnten. Ich hoffe aber, dass wir das nicht müssen", so der neue Trainer.

Auf dem im Übrigen eine sehr stressige Saison zukommen wird: "Wenn ich die Gerüchteküche höre, dann hatte ich schon bei zwei anderen Vereinen unterschrieben, ehe ich bei Borussia zugesagt habe", schmunzelt Westers. Und ist froh, dass statt Gerüchten jetzt glasklare Fakten auf dem Tisch liegen.

Autor: Heike Miethe

News mit der Quellenangabe: Text und Bild sind
mit freundlicher Genehmigung von der Emsdettener Volkszeitung
mit freundlicher Genehmigung von westline
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