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Laura Feld geht „ab durch die Mitte“
20.09.2015 - 18:38 Uhr in Borussia I Frauen
EMSDETTEN "Ein Arbeitssieg." So umschreibt Trainer Daniel Vedadi den 3:1-Erfolg der Borussenfrauen bei Arminia Ibbenbüren II.

Foto: Franziska Leusmann (r.) schoss ihr Team nach dem Ausgleich wieder auf die Siegerstraße. In der 69. Minute staubte sie zum 2:1 ab. Foto: Bernd Oberheim

Beide Teams taten sich auf dem katastrophalen Platz im Stadion Schierloh schwer. Dabei übernahmen die Borussen die Initiative, ohne bei diesen Verhältnissen an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen zu können. Mara Mischendahl hatte in der 27. Minute die erste Chance, doch rutschte ihr die Kugel über den Schlappen. Das 1:0 in der 43. Minute freute Daniel Vedadi umso mehr, denn das Üben von Standards zahlte sich aus. Maike Gehring köpfte eine Ecke zum 1:0 ein.

Ausgleich aus dem Nichts

Nach dem Wechsel spielten die Borussen noch druckvoller, hatten aber weiter mit dem tiefen Boden zu kämpfen. Wie aus dem Nichts gelang Melanie Westphal in der 60. Minute der Ausgleich. Die gute Torhüterin Svenja Sporkmann war bei dem Schuss aus spitzem Winkel machtlos.

Für Borussia war dieser Treffer das Zeichen, noch mehr Gas zu geben. Mit Erfolg: Torhüterin Madita Brügge hielt einen Schuss von Janet Rosciani nicht fest, Franziska Leusmann staubte zum 2:1 ab (69.).

Kurios dann der abschließende Treffer zum 3:1: Laura Feld hatte zwei Spielerinnen gegen sich, die sich laut absprachen: "Du gehst links herum, ich gehe rechts herum." Feld wählte den Weg durch die Mitte, ließ beide ins Leere laufen, spielte eine dritte Ibbenbürenerin aus und schoss dann im Fallen aus 20 Metern flach zum 3:1 ein.

"Wir haben in der gesamten letzten Saison auswärts nur sieben Punkte geholt, jetzt haben wir schon sechs Auswärtspunkte auf dem Konto", freut sich Daniel Vedadi über den Aufwärtstrend.

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mit freundlicher Genehmigung von der Emsdettener Volkszeitung
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