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3. Mannschaft zieht zurück, Westfalia Bilk bleibt drin
01.06.2010 - 12:16 Uhr in Borussia III
Sonntagnacht um 23.45 Uhr rumpelte es mächtig in Bilk. Keine Naturkatastrophe, doch so einige Steine purzelten den Kickern der Westfalia schon vom Herzen, als die Bestätigung des A-Liga-Staffelleiters Gerd Rühlow einging, dass Borussia Emsdetten III sich wirklich aus der Kreisliga A zurückzieht.

Das heißt: Die sportlich nach dem 1:2 bei Borussia III eigentlich abgestiegenen Bilker bleiben doch noch drin!

Am Montagmorgen bestätigte auch Gerd Rühlow gegenüber der MZ nochmal: „Borussia Emsdetten hat mich am Sonntag darüber informiert, dass es seine 3. Mannschaft aus der A-Liga in die B-Liga zurückzieht. Damit verringert sich die Anzahl der Absteiger und Westfalia Bilk als Drittletzter der A-Liga bleibt drin.“ Damit ist es offiziell.

In Bilk knallten zwar nicht die Sektkorken, doch ein großes Aufatmen war schon zu vernehmen. „Glück gehabt“, brachte es Westfalia-Trainer Heinz Feitel auf den Punkt. Gleichwohl verhehlte er „ein dummes Bauchgefühl“ nicht, „da wir es ja sportlich nicht geschafft haben, die Liga zu halten“.

Feitel bezeichnete es „als einen netten Zug der Borussen“, dass die Emsdettener ihre Abmeldung noch am Sonntag dem Staffelleiter mitgeteilt haben. Hätten sie es erst am Montag erledigt, „wäre Bilk abgestiegen und die A-Liga wäre in der neuen Saison nur mit 15 Teams an den Start gegangen“, wie Rühlow betonte. Aber es ist ja nochmal alles gut gegangen ...

Der Klassenerhalt ist sehr wichtig für die Westfalia. „Viele Spieler haben den letzten Spieltag abgewartet“, macht Feitel deutlich, dass für einige potenzielle Bilker Neuzugänge natürlich wichtig war, ob Westfalia in der A- oder B-Liga kickt. Jetzt rechnet der Trainer fest damit, dass „einige Talente aus der A I des FC Vorwärts zu uns kommen“.

Jens Bertels hat sich schon im Winter den Bilkern angeschlossen. Klar ist, „dass auch sein Zwillingsbruder Andre zu uns wechselt“, so Feitel. Ebenso wie Johannes Krümpel aus der A II des FC Vorwärts. Und es sollen noch einige folgen, denn die Westfalia wird in der Spielzeit 2010/11 „mit einer noch weiter verjüngten Mannschaft spielen“, wie der Coach betont. Von den Routiniers bleiben dann nur noch Manni Voß und Jörg Heckmann übrig.

Von Christoph Niemeier

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News mit der Quellenangabe: Text und Bild sind
mit freundlicher Genehmigung von der Emsdettener Volkszeitung
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